"DRAMATURGIE"
 
 
 
 

"dramaturgie"

Die Ausgabe 1/2008 der Zeitschrift "dramaturgie" ist Anfang Mai erschienen – unter dem Titel "ZEITWORTE" zugleich Dokumentation und Fortschreibung des Hamburger Symposions "GETEILTE ZEIT".


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"dramaturgie" | Heft 2 / 03

A R T I K E L  

"dramaturgie"
Zeitschrift der Dramaturgischen Gesellschaft

 

Heft 2 / 2003

Carl Hegemann:
Das Museum Theater bewahren und verändern - über die Volksbühne und die neuen Medien
Seiten 3 - 6

Früher war es nur das Theater, das den vermessenen Anspruch hatte, mit dem allmächtigen Schöpfer zu konkurrieren, und Menschen und Welten zu schaffen, die es vorher nicht gab. Theater war der Ort, an dem Realitäten produziert wurden, die die herrschende Realität transzendieren sollten. Ungeheure geistige und technische Anstrengungen wurden seit seinen Anfängen unternommen, um diese neuen Welten und Menschen eindrucksvoll zu präsentieren. Schon die Antike kannte hochkomplizierte Flugmaschinen zum Einfliegen der Götter. Aber am Ende glichen, durch die Verhältnisse bedingt, diese Versuche, selbst wenn sie technisch gelangen , doch immer sehr dem Elend, von dem sie sich absetzen wollten, und seit 2500 Jahren enden sie, wenn sie gelingen, regelmäßig in der Tragödie.

Die Mittel des Theaters, die Dürftigkeit des Daseins wenigstens auf der Bühne zu überwinden, waren immer beschränkt. Die Allmachtsphantasien der Theatermacher schlugen regelmäßig um in reale Ohnmacht angesichts des unüberwindbaren Widerstands des Materials, zu dem ja im Theater nicht zuletzt auch die Akteure gehören und auch angesichts der wankelmütigen und geschmacksunsicheren Geldgeber, die zwar das zweckfreie und unkalkulierbare Tun der Gaukler immer irgendwie wichtig fanden, aber weil es eben Luxus war und nicht zu den „Pflichtleistungen staatlicher Grundversorgung“ gehörte, nie richtig absicherten.

Nun gibt es, zusammengehalten von einer gar nicht so “neuen Ökonomie”, allseits vernetzte “neue Medien”, “neue Technologien” und “neue Wissenschaften”, die das Theater, nachdem es schon durch den Siegeszug des Films und des Fernsehens schwer angeschlagen war, endgültig marginal und vorgestrig erscheinen lassen. Die Schöpfung hat ihren paradigmatischen Ort nicht mehr beim lieben Gott und im handwerklichen Phantasieraum des Theaters, sondern wird biotechnologisch und digital angegangen. Das, so scheint es, ist in der Massenkultur langfristig billiger und wirkungsvoller als die anachronistischen und aufwendigen Produktionsweisen des Theaters und kalkulierbarer als Gottes unerforschlicher Ratschluss.

Die Entschlüsselung der menschlichen Erbanlagen und die Fortschritte der Molekularbiologie versprechen, wenn auch nicht sofort und nicht für alle, den neuen, potentiell unsterblichen Menschen, der von allen Leiden und Tragödien, die bisher seine Geschichte prägten, frei sein soll. Die digitale Technologie erlaubt darüberhinaus in virtuellen Paralleluniversen die unmittelbare Umsetzung selbst der phantastischsten Träume von Theaterregisseuren und Gesamtkunstwerklern: dreidimensional und intersubjektiv, akustisch und gegenständlich, unbeschränkt durch physikalische Gesetze, zwar nicht in “echt”, aber in Echtzeitsimulation und ohne Reibungsverluste durch die physische Beschaffenheit von Menschen und Material. Und die Nanotechnologie soll das alles zu einer Einheit verbinden, wenn wir es richtig verstanden haben. Am Ende hat sich der Mensch durch eine neue von ihm selbst geschaffene vollkommenere Spezies ersetzt. Diese technologischen Spekulationen geben den alten Themen des Theaters nicht nur eine neue Brisanz, sie berühren auch sein Selbstverständnis als Produktionsform. Die Beschäftigung mit ihnen folgt nicht nur einer neuen Mode. Denn immerhin haben wir es mit Technologien zu tun, die das Theater sozusagen auf seinem ureigenen Gebiet zu übertreffen suchen.

Aber vielleicht, und ich meine das ohne Ironie, ist ja Ignoranz gegenüber der neuen Situation für das Theater das Klügste.

Vielleicht gehört das Theater ja ins Museum, ins Museum für uralte Medien.

Und weil Theater nur Theater ist, wenn es live ist, muss das ein Museum sein, in dem es von lebendigen Schauspielern immer wieder zum Leben erweckt wird. Die Theaterbauten in Deutschland eignen sich hervorragend als Museen. So wie Dinosaurier, Mumien, Gemälde, Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus antediluvianischen Zeiten muss dieses altehrwürdige Medium, von dem alle späteren in irgendeiner Hinsicht abstammen oder geprägt sind, konserviert werden und öffentlich zugänglich sein – nur mit lebendigen Menschen, täglich neu zum Leben erweckt. Das müsste eigentlich funktionieren, denn die Museen boomen ja. Eine völlige Geschichtsvergessenheit kann man sich in Europa nicht leisten. Die Theatermacher müssten dann nur ihren musealen Status auch akzeptieren, denn das Peinliche ist ja immer, dass man glaubt, man könnte mit den alten Formen und mit den alten Stücken einen gültigen Beitrag zur Gegenwart leisten, aber die sieht man im Theater, selbst wenn die Stücke aktuelle Themen behandeln und erst heute morgen geschrieben worden sind, immer nur von weitem. Theater leistet alleine durch seine Form immer nur Beiträge zur Vergangenheit. Das sollte man erst mal einsehen. Es ist nicht ehrenrührig, denn es muss nicht alles aktuell sein, was geschieht, und gerade die Bewahrung der frühen oder früheren Fundamente unserer Zivilisation, zu denen das Theater zweifellos gehört, ist wichtig für unser geschichtlich gegenwärtiges Selbstverständnis und genauso subventionswürdig, wie unsere sonstigen Museen, die andere historisch überlebte Elemente der Welt auf liebevolle Weise bewahren und damit ein großes Publikumsinteresse erzeugen.

Aber leider sehen wir uns am Arbeitsplatz Volksbühne selbst nicht in der Lage, die Zukunft nur nach solchen bewahrenden Gesichtspunkten zu planen. Und wenn wir uns nicht abschotten können gegen die neuen Entwicklungen, müssen wir eben mit ihnen umgehen.

Herbert Fritsch, bei uns als Schauspieler beschäftigt, ist bereits in der Lage, in seinem Wohnzimmer digitale Klone von sich selbst und anderen Schauspielern herzustellen, deren Stimmen und Bewegungen zu manipulieren oder deren Motorik digital auf simulierte Tiere zu übertragen, so dass ein Löwe uns plötzlich mit den unverkennbaren Bewegungen von Herbert Fritsch entgegenkommt. Und trotz ärgerlicher Softwarefehler funktioniert das: Die Tücken der Objekte und Subjekte, mit denen es man sonst bei der Produktion riskanter Theaterabende zu tun hat, und die natürliche Begrenztheit der schauspielerischen Möglichkeiten tauchen hier nicht mehr als Problem auf. Man kann sich ganz auf die interne Logik des poetischen und ästhetischen Prozesses stürzen. Es soll keiner sagen, das sei für die künstlerische Phantasie ohne Reiz. Der Gedanke, auf Menschen und Material zu verzichten und die fixen Ideen und Phantasien, die man im Kopf hat, per Klick unmittelbar in den dreidimensionalen Cyberspace zu übertragen, ist durchaus faszinierend. Manchmal, wenn man sich auf der Probe quält und nichts richtig funktioniert, wünscht man sich so einen Computersklaven, der, gut programmiert, jeden Gedanken des Regisseurs (oder gar des Dramaturgen) genauso umsetzt, wie er ihn haben will. Schon Arbeiten wie am Schneidetisch sitzen oder die Bildmanipulation digitalen Materials haben ziemlich viel mit den Träumen unseres Berufs zu tun. Die Möglichkeit, während der vorletzten Spielzeit unsere Produktion "Dämonen", trotz verweigerter Filmförderung, in ein anderes, wenn auch nur digital-videomäßiges Medium zu transformieren , hatte für die Beteiligten etwas Befreiendes. Der poetische Geist ist nicht an das Theater gebunden. Dass er noch nicht wirklich im Cyberspace angekommen ist und dort meistens Öde und Langeweile herrschen, liegt nicht am Medium, sondern an uns. Von den Ingenieuren und Technikern, die das entwickelt haben, muss man keine Kunst erwarten - genauso wenig wie vom Hersteller von Ölfarben. Das spricht sich langsam rum.

Schon 1992, als wir an der Volksbühne anfingen, haben wir gesagt, dass es nicht leicht werden wird, das Theater ins nächste Jahrtausend zu retten - und dass es auch nicht so wichtig ist. Das Medium ist nicht so wichtig. Die ästhetischen, politischen und poetischen Fragen, die uns interessieren, stellen sich auch unabhängig vom Medium Theater. Die Volksbühne bewegt sich in der Tradition der revolutionären Kunst Erwin Piscators, der zu seiner Zeit Theater auf dem höchsten Stand der Entwicklung der Produktivkräfte machte und für den "Multimedia“- Produktionen in der Volksbühne schon 1925 selbstverständlich waren.

Die Alternative zu einer solchen Offenheit gegenüber den medialen Umwälzungen, die es für andere Theater durchaus geben könnte, nämlich die neuen Entwicklungen komplett zu ignorieren und sich als Museum zu definieren, ist also der Volksbühne schon auf Grund ihrer Geschichte und ihres Kunstverständnisses nicht möglich.

 

Wir können nicht im Saft einer hermetisch geschlossenen Theatertradition schmoren, wir wollen unser “Know how” der Entwicklung dieser Gesellschaft zur Verfügung stellen und wir müssen uns das „hypertheatralische“ Know how der Computeringenieure aneignen, um es für unsere Zwecke zu nutzen. Wir müssen, um sinnvoll weiterarbeiten zu können und überlebensfähig zu sein, wie jedes Unternehmen in Zeiten des rasenden Wandels unser Firmenkonzept von Grund auf ändern. Das heißt mindestens: wir müssen unser altes Lippenbekenntnis, das Theater sei für uns nur eine Kommunikationsform unter vielen, praktisch folgenreich ernst nehmen. Deshalb wurden unsere Spielstätte im Berliner Prater in ein digitales Filmstudio verwandelt, deshalb werden wir eine weitere Spielstätte im Cyberspace eröffnen. Deshalb interessieren wir uns für “Motion capturing-” und “Physiognomics”- Programme. Deshalb arbeiten wir zusammen mit avancierten Software-Entwicklern wie “Avatarme” in London oder “Artifacial” in Tel Aviv. Deshalb versuchen wir uns unabhängig zu machen von Raum und Zeit. Wir brauchen dazu keine Subventionen. Es sind aber Investitionen erforderlich, Forschungs- und Entwicklungsgelder, die der Erforschung des humanen Potentials der neuen Technologien dienen und der Entwicklung der Gesellschaft unter ganz anderen Bedingungen als noch vor ein paar Jahren Impulse geben sollen. Gerade unsere Verpflichtung zur Subversion ist hier gefragt. Brenda Laurel, amerikanische Programmiererin, hat in ihrem Buch “Computers as Theatre” schon vor Jahren auf die Bedeutung des Theaters für die sinnvolle Entwicklung der digitalen Technologie hingewiesen, auf die Relevanz etwa der griechischen Tragödien oder der Poetik des Aristoteles für die neuen Kommunikationsformen, die gerade codiert werden.

Wir fühlen uns nicht als Bittsteller und haben auch keine Subventionsmentalität ausgebildet wie der Steinkohlebergbau. Künstler und Unternehmer brauchen das Risiko gleichermaßen. Wir wollen lediglich angemessene Vergütung unserer Arbeit entsprechend dem Marktwert und wir wollen keine Manipulation der Konkurrenzfähigkeit durch willkürliche und wettbewerbsverzerrende Subventionsvergabe. Museen sind wichtig und teuer, aber sie dürfen nicht auf Kosten der notwendigen Erforschung und Entwicklung neuer Lebensformen gehen. Die Volksbühne braucht Anschubfinanzierungen, um sich ernsthaft mit den neuen Technologien konfrontieren zu können. Dann steht nichts im Wege, in den neuen Bereichen auch gewinnorientiert zu arbeiten, zwar nicht für den Markt, das ist uninteressant, aber im Markt. Geld ist auch eine Form der Anerkennung und wird gerne bezahlt, wenn das Produkt einen entsprechenden Gebrauchswert hat. Unsere Kunden haben allerdings in der Mehrzahl nicht viel Geld zur Verfügung und der Gebrauchswert wird in der experimentellen Phase erst noch entwickelt. Es gibt für uns keinen wirklichen Grund, bestimmte Dinge, die wir zeigen oder sagen wollen, nicht im Medium Film oder im Fernsehen auszuprobieren, es gibt keinen Grund, sich nicht im virtuellen Raum zu präsentieren und das Internet theatralisch ( und nicht nur als mainstream- Homepage) zu nutzen, es gibt nichtmal einen Grund, die Produktion von Fernsehserien im Container oder Talkshows auszuklammern, man kann sogar Werbung machen, wenn einem das Produkt passt. Wir existieren, ob wir wollen oder nicht, immer nur in Relation zum Markt, sonst wäre Globalisierung, als “intensive und extensive Totalität” des Kapitalismus (Marx) ein Popanz. Subversion ist selbst eine Funktion des Kapitals und wie Ambivalenz eine notwendige Bedingung des Wachstums. Zwischen den Megaproduktionen aus Hollywood, den standardisierten Fernsehproduktionen und der privaten Heimkino- resp. Computerproduktion gibt es eine Menge Spielraum.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Künstler und Unternehmer in vieler Hinsicht ähnliche Funktionen haben, nämlich Neues in die Welt zu bringen und Abenteuer nicht zu scheuen.

Und keine Versorgungsmentalität zu entwickeln. Wir arbeiten wie jedes mittelständische Unternehmen mit großen Risiken, die nicht abgesichert sind, und mit einer großen Verantwortung. Aber wir wollen im Erfolgsfall auch wie andere Unternehmen den Gewinn einfahren und investieren können. Und wir haben Entwicklungs- und Forschungskosten, die sich nicht schlagartig amortisieren und nicht nur uns selber zugute kommen. D. h. die öffentliche Hand muss uns bei der Umstrukturierung des Ladens Investitionen ermöglichen. Es ist schließlich ihr Laden. Sie ist Eigentümerin nicht nur von lebendiger Kunst sondern in unserm Fall auch einer anspruchsvollen Innovationsmaschine.

Die Alternative dazu ist auch verlockend: Stillstand, Einschlafen oder Routine. Einfach verschwinden. Obsolet werden. Dazu ist aber die Volksbühne aus strukturellen und historischen Gründen bisher nicht in der Lage: wir können uns einfach nicht zum gemütlich kritischen Weltstadttheater für Politikerfrauen entwickeln. Wir entwickeln uns eher zu einem kleinen, populär-elitären Medienkonzern, der versucht , das was am Theater wichtig ist, das was uns aus seiner zweieinhalbtausendjährigen Geschichte nach wie vor reizt, mit dem, was an den neuen Medien, an der digitalen Technologie und an der sogenannten zweiten Schöpfung reizt, in einen produktiven Zusammenhang zu bringen. Das alles natürlich mit der Hoffnung, dass die offensive Beschäftigung mit den neuen elektronischen Simulationsformen und technischen Vollkommenheitsbestrebungen am Ende eine neues Interesse an der sogenannten “Wetware”, nämlich den zerbrechlichen und gefährdeten Menschen zwischen Hard- und Software, hervorruft und die Unersetzlichkeit des Theaters als Reflexionsagentur dieser Menschen jenseits von digitaler Vernetzung und genetischer Vervollkommnung demonstrieren kann. Das Theater als „Kerngeschäft“ soll und muß erhalten bleiben, auch wenn und gerade, weil es sich nie gerechnet hat und nie rechnen wird. Die Menschen rechnen sich eben nicht. Ökonomisch betrachtet sind sie ein Flop.

Was die Volksbühne tut und plant

Neben der medial erweiterten Theaterarbeit von Castorf, Pollesch und Schlingensief, die verschiedene „Crossover“-Modelle probieren, so dass man etwa Castorfs „Idiot“-Inszenierung in der Neustadt-Studiostadt im Neustadteigenen Filmtheater auch als „Live-Kino“ verfolgen konnte, haben sich unter dem Dach der Volksbühne bisher folgende neue Abteilungen etabliert, die das „Kerngeschäft“ stützen, aber auch unabhängig von ihm rezipierbar sind:

volksbühne films: bisher erschienen: Dämonen-Film (Castorf), hamlet_X-DVD (Herbert Fritsch) Freakstars 3000 (Schlingensief). 24 Stunden sind kein Tag (Fernsehserie Pollesch) Die Dreharbeiten zu Castorfs neuem als TV-Serie geplanten Film „Der Idiot“ sind gerade abgeschlossen.

volksbühne recordings: stummute. In Zusammenarbeit mit oceanclub und mute records. Das Plattenlabel produziert Konzertmitschnitte aus der Volksbühne u. a. Nick Cave und nutzt etablierte Vertriebswege. Als nächstes erscheint eine CD der Hausband der Volksbühne

Volksbühnen-Buchproduktion in Zusammenarbeit mit dem Alexander Verlag und dem Synwolt Verlag und Theater der Zeit. Buchreihen „Kapitalismus und Depression“ (3 Bände) „Politik Und Verbrechen“ (2 Bände), Dokumentationen über „Dämonen“, „Idiot“, Bert Neumann, Texte von Pollesch u.v.m.

Außerdem angeschlossen das Jugendtheater P 14 , Obdachlosentheater Ratten 07, Ersatzstadt – Imitation of architecture, Revolver-Filmkritik, Bühnenfernsehen im Prater u.a., Bastard im Prater, Roter und Grüner Salon, demnächst: islamisch-jüdische Akademie Berlin

Die seit Jahren geplante „neue Spielstätte im Cyberspace“ steckt dagegen immer noch in den Kinderschuhen. Die Vorarbeiten laufen in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Bisher ist eine CD-ROM erschienen, die Ausschnitte aus Volksbühnenaufführungen und –veranstaltungen dokumentiert, und ein Teil von Herbert Fritschs vorbereitendem „Hamlet X“ –Projekt auf DVD bei Volksbühnefilms. Der Internet-Auftritt der Volksbühne bewegt sich noch weitgehend innerhalb des konventionellen Rahmens. Das aufwendige Projekt im digitalen Raum ist mit den zur Zeit vorhandenen Volksbühnen-Kapazitäten schwer auf die Beine zu stellen und bedarf einer Kooperation mit finanzkräftigen Partnern. Das geht nicht nebenbei.

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