Carl Hegemann:
Das Museum Theater bewahren und verändern - über
die Volksbühne und die neuen Medien
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Früher war es nur das Theater, das
den vermessenen Anspruch hatte, mit dem allmächtigen
Schöpfer zu konkurrieren, und Menschen und Welten
zu schaffen, die es vorher nicht gab. Theater war
der Ort, an dem Realitäten produziert wurden, die
die herrschende Realität transzendieren sollten. Ungeheure
geistige und technische Anstrengungen wurden seit
seinen Anfängen unternommen, um diese neuen Welten
und Menschen eindrucksvoll zu präsentieren. Schon
die Antike kannte hochkomplizierte Flugmaschinen zum
Einfliegen der Götter. Aber am Ende glichen, durch
die Verhältnisse bedingt, diese Versuche, selbst wenn
sie technisch gelangen , doch immer sehr dem Elend,
von dem sie sich absetzen wollten, und seit 2500 Jahren
enden sie, wenn sie gelingen, regelmäßig in der Tragödie.
Die Mittel des Theaters, die Dürftigkeit
des Daseins wenigstens auf der Bühne zu überwinden,
waren immer beschränkt. Die Allmachtsphantasien der
Theatermacher schlugen regelmäßig um in reale Ohnmacht
angesichts des unüberwindbaren Widerstands des Materials,
zu dem ja im Theater nicht zuletzt auch die Akteure
gehören und auch angesichts der wankelmütigen und
geschmacksunsicheren Geldgeber, die zwar das zweckfreie
und unkalkulierbare Tun der Gaukler immer irgendwie
wichtig fanden, aber weil es eben Luxus war und nicht
zu den „Pflichtleistungen staatlicher Grundversorgung“
gehörte, nie richtig absicherten.
Nun gibt es, zusammengehalten von
einer gar nicht so “neuen Ökonomie”, allseits vernetzte
“neue Medien”, “neue Technologien” und “neue Wissenschaften”,
die das Theater, nachdem es schon durch den Siegeszug
des Films und des Fernsehens schwer angeschlagen war,
endgültig marginal und vorgestrig erscheinen lassen.
Die Schöpfung hat ihren paradigmatischen Ort nicht
mehr beim lieben Gott und im handwerklichen Phantasieraum
des Theaters, sondern wird biotechnologisch und digital
angegangen. Das, so scheint es, ist in der Massenkultur
langfristig billiger und wirkungsvoller als die anachronistischen
und aufwendigen Produktionsweisen des Theaters und
kalkulierbarer als Gottes unerforschlicher Ratschluss.
Die Entschlüsselung der menschlichen
Erbanlagen und die Fortschritte der Molekularbiologie
versprechen, wenn auch nicht sofort und nicht für
alle, den neuen, potentiell unsterblichen Menschen,
der von allen Leiden und Tragödien, die bisher seine
Geschichte prägten, frei sein soll. Die digitale Technologie
erlaubt darüberhinaus in virtuellen Paralleluniversen
die unmittelbare Umsetzung selbst der phantastischsten
Träume von Theaterregisseuren und Gesamtkunstwerklern:
dreidimensional und intersubjektiv, akustisch und
gegenständlich, unbeschränkt durch physikalische Gesetze,
zwar nicht in “echt”, aber in Echtzeitsimulation und
ohne Reibungsverluste durch die physische Beschaffenheit
von Menschen und Material. Und die Nanotechnologie
soll das alles zu einer Einheit verbinden, wenn wir
es richtig verstanden haben. Am Ende hat sich der
Mensch durch eine neue von ihm selbst geschaffene
vollkommenere Spezies ersetzt. Diese technologischen
Spekulationen geben den alten Themen des Theaters
nicht nur eine neue Brisanz, sie berühren auch sein
Selbstverständnis als Produktionsform. Die Beschäftigung
mit ihnen folgt nicht nur einer neuen Mode. Denn immerhin
haben wir es mit Technologien zu tun, die das Theater
sozusagen auf seinem ureigenen Gebiet zu übertreffen
suchen.
Aber vielleicht, und ich meine das
ohne Ironie, ist ja Ignoranz gegenüber der neuen Situation
für das Theater das Klügste.
Vielleicht gehört das Theater
ja ins Museum, ins Museum für uralte Medien.
Und weil Theater nur Theater ist,
wenn es live ist, muss das ein Museum sein, in dem
es von lebendigen Schauspielern immer wieder zum Leben
erweckt wird. Die Theaterbauten in Deutschland eignen
sich hervorragend als Museen. So wie Dinosaurier,
Mumien, Gemälde, Kunst- und Gebrauchsgegenstände aus
antediluvianischen Zeiten muss dieses altehrwürdige
Medium, von dem alle späteren in irgendeiner Hinsicht
abstammen oder geprägt sind, konserviert werden und
öffentlich zugänglich sein – nur mit lebendigen Menschen,
täglich neu zum Leben erweckt. Das müsste eigentlich
funktionieren, denn die Museen boomen ja. Eine völlige
Geschichtsvergessenheit kann man sich in Europa nicht
leisten. Die Theatermacher müssten dann nur ihren
musealen Status auch akzeptieren, denn das Peinliche
ist ja immer, dass man glaubt, man könnte mit den
alten Formen und mit den alten Stücken einen gültigen
Beitrag zur Gegenwart leisten, aber die sieht man
im Theater, selbst wenn die Stücke aktuelle Themen
behandeln und erst heute morgen geschrieben worden
sind, immer nur von weitem. Theater leistet alleine
durch seine Form immer nur Beiträge zur Vergangenheit.
Das sollte man erst mal einsehen. Es ist nicht ehrenrührig,
denn es muss nicht alles aktuell sein, was geschieht,
und gerade die Bewahrung der frühen oder früheren
Fundamente unserer Zivilisation, zu denen das Theater
zweifellos gehört, ist wichtig für unser geschichtlich
gegenwärtiges Selbstverständnis und genauso subventionswürdig,
wie unsere sonstigen Museen, die andere historisch
überlebte Elemente der Welt auf liebevolle Weise bewahren
und damit ein großes Publikumsinteresse erzeugen.
Aber leider sehen wir uns am Arbeitsplatz
Volksbühne selbst nicht in der Lage, die Zukunft nur
nach solchen bewahrenden Gesichtspunkten zu planen.
Und wenn wir uns nicht abschotten können gegen die
neuen Entwicklungen, müssen wir eben mit ihnen umgehen.
Herbert Fritsch, bei uns als Schauspieler
beschäftigt, ist bereits in der Lage, in seinem Wohnzimmer
digitale Klone von sich selbst und anderen Schauspielern
herzustellen, deren Stimmen und Bewegungen zu manipulieren
oder deren Motorik digital auf simulierte Tiere zu
übertragen, so dass ein Löwe uns plötzlich mit den
unverkennbaren Bewegungen von Herbert Fritsch entgegenkommt.
Und trotz ärgerlicher Softwarefehler funktioniert
das: Die Tücken der Objekte und Subjekte, mit denen
es man sonst bei der Produktion riskanter Theaterabende
zu tun hat, und die natürliche Begrenztheit der schauspielerischen
Möglichkeiten tauchen hier nicht mehr als Problem
auf. Man kann sich ganz auf die interne Logik des
poetischen und ästhetischen Prozesses stürzen. Es
soll keiner sagen, das sei für die künstlerische Phantasie
ohne Reiz. Der Gedanke, auf Menschen und Material
zu verzichten und die fixen Ideen und Phantasien,
die man im Kopf hat, per Klick unmittelbar in den
dreidimensionalen Cyberspace zu übertragen, ist durchaus
faszinierend. Manchmal, wenn man sich auf der Probe
quält und nichts richtig funktioniert, wünscht man
sich so einen Computersklaven, der, gut programmiert,
jeden Gedanken des Regisseurs (oder gar des Dramaturgen)
genauso umsetzt, wie er ihn haben will. Schon Arbeiten
wie am Schneidetisch sitzen oder die Bildmanipulation
digitalen Materials haben ziemlich viel mit den Träumen
unseres Berufs zu tun. Die Möglichkeit, während der
vorletzten Spielzeit unsere Produktion "Dämonen",
trotz verweigerter Filmförderung, in ein anderes,
wenn auch nur digital-videomäßiges Medium zu transformieren
, hatte für die Beteiligten etwas Befreiendes. Der
poetische Geist ist nicht an das Theater gebunden.
Dass er noch nicht wirklich im Cyberspace angekommen
ist und dort meistens Öde und Langeweile herrschen,
liegt nicht am Medium, sondern an uns. Von den Ingenieuren
und Technikern, die das entwickelt haben, muss man
keine Kunst erwarten - genauso wenig wie vom Hersteller
von Ölfarben. Das spricht sich langsam rum.
Schon 1992, als wir an der Volksbühne
anfingen, haben wir gesagt, dass es nicht leicht werden
wird, das Theater ins nächste Jahrtausend zu retten
- und dass es auch nicht so wichtig ist. Das Medium
ist nicht so wichtig. Die ästhetischen, politischen
und poetischen Fragen, die uns interessieren, stellen
sich auch unabhängig vom Medium Theater. Die Volksbühne
bewegt sich in der Tradition der revolutionären Kunst
Erwin Piscators, der zu seiner Zeit Theater auf dem
höchsten Stand der Entwicklung der Produktivkräfte
machte und für den "Multimedia“- Produktionen in der
Volksbühne schon 1925 selbstverständlich waren.
Die Alternative zu einer solchen
Offenheit gegenüber den medialen Umwälzungen, die
es für andere Theater durchaus geben könnte, nämlich
die neuen Entwicklungen komplett zu ignorieren und
sich als Museum zu definieren, ist also der Volksbühne
schon auf Grund ihrer Geschichte und ihres Kunstverständnisses
nicht möglich.
Wir können nicht im Saft einer hermetisch
geschlossenen Theatertradition schmoren, wir wollen
unser “Know how” der Entwicklung dieser Gesellschaft
zur Verfügung stellen und wir müssen uns das „hypertheatralische“
Know how der Computeringenieure aneignen, um es für
unsere Zwecke zu nutzen. Wir müssen, um sinnvoll weiterarbeiten
zu können und überlebensfähig zu sein, wie jedes Unternehmen
in Zeiten des rasenden Wandels unser Firmenkonzept
von Grund auf ändern. Das heißt mindestens: wir müssen
unser altes Lippenbekenntnis, das Theater sei für
uns nur eine Kommunikationsform unter vielen, praktisch
folgenreich ernst nehmen. Deshalb wurden unsere Spielstätte
im Berliner Prater in ein digitales Filmstudio verwandelt,
deshalb werden wir eine weitere Spielstätte im Cyberspace
eröffnen. Deshalb interessieren wir uns für “Motion
capturing-” und “Physiognomics”- Programme. Deshalb
arbeiten wir zusammen mit avancierten Software-Entwicklern
wie “Avatarme” in London oder “Artifacial” in Tel
Aviv. Deshalb versuchen wir uns unabhängig zu machen
von Raum und Zeit. Wir brauchen dazu keine Subventionen.
Es sind aber Investitionen erforderlich, Forschungs-
und Entwicklungsgelder, die der Erforschung des humanen
Potentials der neuen Technologien dienen und der Entwicklung
der Gesellschaft unter ganz anderen Bedingungen als
noch vor ein paar Jahren Impulse geben sollen. Gerade
unsere Verpflichtung zur Subversion ist hier gefragt.
Brenda Laurel, amerikanische Programmiererin, hat
in ihrem Buch “Computers as Theatre” schon vor Jahren
auf die Bedeutung des Theaters für die sinnvolle Entwicklung
der digitalen Technologie hingewiesen, auf die Relevanz
etwa der griechischen Tragödien oder der Poetik des
Aristoteles für die neuen Kommunikationsformen, die
gerade codiert werden.
Wir fühlen uns nicht als Bittsteller
und haben auch keine Subventionsmentalität ausgebildet
wie der Steinkohlebergbau. Künstler und Unternehmer
brauchen das Risiko gleichermaßen. Wir wollen lediglich
angemessene Vergütung unserer Arbeit entsprechend
dem Marktwert und wir wollen keine Manipulation der
Konkurrenzfähigkeit durch willkürliche und wettbewerbsverzerrende
Subventionsvergabe. Museen sind wichtig und teuer,
aber sie dürfen nicht auf Kosten der notwendigen Erforschung
und Entwicklung neuer Lebensformen gehen. Die Volksbühne
braucht Anschubfinanzierungen, um sich ernsthaft mit
den neuen Technologien konfrontieren zu können. Dann
steht nichts im Wege, in den neuen Bereichen auch
gewinnorientiert zu arbeiten, zwar nicht für den Markt,
das ist uninteressant, aber im Markt. Geld ist auch
eine Form der Anerkennung und wird gerne bezahlt,
wenn das Produkt einen entsprechenden Gebrauchswert
hat. Unsere Kunden haben allerdings in der Mehrzahl
nicht viel Geld zur Verfügung und der Gebrauchswert
wird in der experimentellen Phase erst noch entwickelt.
Es gibt für uns keinen wirklichen Grund, bestimmte
Dinge, die wir zeigen oder sagen wollen, nicht im
Medium Film oder im Fernsehen auszuprobieren, es gibt
keinen Grund, sich nicht im virtuellen Raum zu präsentieren
und das Internet theatralisch ( und nicht nur als
mainstream- Homepage) zu nutzen, es gibt nichtmal
einen Grund, die Produktion von Fernsehserien im Container
oder Talkshows auszuklammern, man kann sogar Werbung
machen, wenn einem das Produkt passt. Wir existieren,
ob wir wollen oder nicht, immer nur in Relation zum
Markt, sonst wäre Globalisierung, als “intensive und
extensive Totalität” des Kapitalismus (Marx) ein Popanz.
Subversion ist selbst eine Funktion des Kapitals und
wie Ambivalenz eine notwendige Bedingung des Wachstums.
Zwischen den Megaproduktionen aus Hollywood, den standardisierten
Fernsehproduktionen und der privaten Heimkino- resp.
Computerproduktion gibt es eine Menge Spielraum.
Wir haben die Erfahrung gemacht,
dass Künstler und Unternehmer in vieler Hinsicht ähnliche
Funktionen haben, nämlich Neues in die Welt zu bringen
und Abenteuer nicht zu scheuen.
Und keine Versorgungsmentalität zu
entwickeln. Wir arbeiten wie jedes mittelständische
Unternehmen mit großen Risiken, die nicht abgesichert
sind, und mit einer großen Verantwortung. Aber wir
wollen im Erfolgsfall auch wie andere Unternehmen
den Gewinn einfahren und investieren können. Und wir
haben Entwicklungs- und Forschungskosten, die sich
nicht schlagartig amortisieren und nicht nur uns selber
zugute kommen. D. h. die öffentliche Hand muss uns
bei der Umstrukturierung des Ladens Investitionen
ermöglichen. Es ist schließlich ihr Laden. Sie ist
Eigentümerin nicht nur von lebendiger Kunst sondern
in unserm Fall auch einer anspruchsvollen Innovationsmaschine.
Die Alternative dazu ist auch verlockend:
Stillstand, Einschlafen oder Routine. Einfach verschwinden.
Obsolet werden. Dazu ist aber die Volksbühne aus strukturellen
und historischen Gründen bisher nicht in der Lage:
wir können uns einfach nicht zum gemütlich kritischen
Weltstadttheater für Politikerfrauen entwickeln. Wir
entwickeln uns eher zu einem kleinen, populär-elitären
Medienkonzern, der versucht , das was am Theater wichtig
ist, das was uns aus seiner zweieinhalbtausendjährigen
Geschichte nach wie vor reizt, mit dem, was an den
neuen Medien, an der digitalen Technologie und an
der sogenannten zweiten Schöpfung reizt, in einen
produktiven Zusammenhang zu bringen. Das alles natürlich
mit der Hoffnung, dass die offensive Beschäftigung
mit den neuen elektronischen Simulationsformen und
technischen Vollkommenheitsbestrebungen am Ende eine
neues Interesse an der sogenannten “Wetware”, nämlich
den zerbrechlichen und gefährdeten Menschen zwischen
Hard- und Software, hervorruft und die Unersetzlichkeit
des Theaters als Reflexionsagentur dieser Menschen
jenseits von digitaler Vernetzung und genetischer
Vervollkommnung demonstrieren kann. Das Theater als
„Kerngeschäft“ soll und muß erhalten bleiben, auch
wenn und gerade, weil es sich nie gerechnet hat und
nie rechnen wird. Die Menschen rechnen sich eben nicht.
Ökonomisch betrachtet sind sie ein Flop.
Was die Volksbühne tut und plant
Neben der medial erweiterten Theaterarbeit
von Castorf, Pollesch und Schlingensief, die
verschiedene „Crossover“-Modelle probieren, so dass
man etwa Castorfs „Idiot“-Inszenierung in der Neustadt-Studiostadt
im Neustadteigenen Filmtheater auch als „Live-Kino“
verfolgen konnte, haben sich unter dem Dach der Volksbühne
bisher folgende neue Abteilungen etabliert, die das
„Kerngeschäft“ stützen, aber auch unabhängig von ihm
rezipierbar sind:
volksbühne films: bisher
erschienen: Dämonen-Film (Castorf), hamlet_X-DVD (Herbert
Fritsch) Freakstars 3000 (Schlingensief). 24 Stunden
sind kein Tag (Fernsehserie Pollesch) Die Dreharbeiten
zu Castorfs neuem als TV-Serie geplanten Film „Der
Idiot“ sind gerade abgeschlossen.
volksbühne recordings: stummute.
In Zusammenarbeit mit oceanclub und mute records.
Das Plattenlabel produziert Konzertmitschnitte aus
der Volksbühne u. a. Nick Cave und nutzt etablierte
Vertriebswege. Als nächstes erscheint eine CD der
Hausband der Volksbühne
Volksbühnen-Buchproduktion
in Zusammenarbeit mit dem Alexander Verlag und dem
Synwolt Verlag und Theater der Zeit. Buchreihen „Kapitalismus
und Depression“ (3 Bände) „Politik Und Verbrechen“
(2 Bände), Dokumentationen über „Dämonen“, „Idiot“,
Bert Neumann, Texte von Pollesch u.v.m.
Außerdem angeschlossen das
Jugendtheater P 14 , Obdachlosentheater Ratten 07,
Ersatzstadt – Imitation of architecture, Revolver-Filmkritik,
Bühnenfernsehen im Prater u.a., Bastard im Prater,
Roter und Grüner Salon, demnächst: islamisch-jüdische
Akademie Berlin
Die seit Jahren geplante „neue
Spielstätte im Cyberspace“ steckt dagegen immer
noch in den Kinderschuhen. Die Vorarbeiten laufen
in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Gestaltung
Karlsruhe und dem Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Karlsruhe. Bisher ist eine CD-ROM erschienen, die
Ausschnitte aus Volksbühnenaufführungen und –veranstaltungen
dokumentiert, und ein Teil von Herbert Fritschs vorbereitendem
„Hamlet X“ –Projekt auf DVD bei Volksbühnefilms. Der
Internet-Auftritt der Volksbühne bewegt sich noch
weitgehend innerhalb des konventionellen Rahmens.
Das aufwendige Projekt im digitalen Raum ist mit den
zur Zeit vorhandenen Volksbühnen-Kapazitäten schwer
auf die Beine zu stellen und bedarf einer Kooperation
mit finanzkräftigen Partnern. Das geht nicht nebenbei.