Thesen zur Rolle und
Funktion des Dramaturgen
von Dirk Baecker
1. Es ist mir eine große Ehre, bei diesem Symposium
sprechen zu dürfen. Ich bin durchaus mit einem
gewissen Lampenfieber hierher gekommen, da der Beruf
des Dramaturgen zu den Berufen gehört, vor denen
ich seit meiner Theaterarbeit am Gymnasium in Köln
während der Unterprima und Oberprima am meisten
Respekt habe. Mit einem Auge im Text, mit dem anderen
Auge im Publikum und vor sich den Regisseur, der die
schönsten Ideen nicht versteht. Ich dachte damals,
das muss ein Beruf sein, der es in sich hat. Als ich
später einige Dramaturgen kennen lernte, ließen
die meinen Respekt vor diesem Beruf nur noch wachsen.
Und ausgerechnet vor dieser theorie- wie praxiskundigen
Profession etwas über Prozesse der Gesellschaft
zu sagen ist auch für einen Soziologen, der sich
dreißig Jahren mit Prozessen der Gesellschaft
beschäftigt, nicht selbstverständlich.
Mein eigenes Theorieinteresse ist eines, das mit einem
Paradigmenwechsel arbeitet, einem Paradigmenwechsel,
der bereits seit 2000 Jahren im Gange ist, ein Paradigmenwechsel
vom Schauen auf Personen und Dinge zu einem Denken,
das ich ein Denken im Umkreis des Begriffs der Form
nenne. Form ist für das, was mich interessiert,
zu verstehen als eine Relation. Mich interessieren
alle Beobachtungsformen, die in der Lage sind, Formen
als Relationen vorzuführen und die einen Schritt
weitergehend in der Lage sind, diese Relationen als
Ergebnis von Operationen zu beschreiben. Was mich
interessiert ist nicht die Substanz und das Substrat
dieses Tisches, wie er hier steht, sondern ist die
soziale Operation, die ich unterstellen muss, wenn
ich wissen will, warum der Tisch ausgerechnet hier
steht, wer ihn hierhin gestellt hat und welche organisatorische
Wirkung der Tisch in der Ermöglichung eines Gespräches
zwischen Ihnen und mir hat.
2. Mein Vortrag richtet sich ganz explizit an Dramaturgen,
nicht nur deswegen, weil sie Dramaturgen sind und
ich von der Dramaturgischen Gesellschaft eingeladen
worden bin, sondern weil die Überlegungen zum
Theater, die ich Ihnen vortragen möchte, sich
ausschließlich an Dramaturgen richten. Sie richten
sich an Leute, die an der Beobachtung dessen, was
im Theater passiert, auf theoretischer Ebene interessiert
sind, während sie und weil sie damit rechnen,
dass es Dutzende von anderen Leuten gibt, die in diesem
Ausmaß nicht theoretisch am Theater, aber trotzdem
am Theater interessiert sind. Ich denke, dass meine
Thesen, die ich Ihnen gerne darlegen möchte,
mit verletzenden Beobachtungen dessen, was auf dem
Theater passiert, zu tun haben und verletzende Beobachtungen,
wenn sie Beobachtungen sind, die man sich zu seinem
eigenen Geschäft macht, dürfen und können
nicht jedermanns Sache sein, sie müssen und sollen
aber Ihre Sache sein.
Der Dramaturg ist deswegen in einer gleichsam theorienahen
und auch theoriefähigen Rolle, weil er an dieser
Differenz zwischen dem, was auf der einen Seite auf
dem Theater passiert - von Schauspielern vorgeführt,
von Regisseuren ausgedacht, von Autoren konzipiert
- und dem, was auf der anderen Seite das Publikum
am Theater interessiert, interessiert ist. Der Dramaturg
ist weiter am Unterschied dessen, was verschiedene
Beobachter, verschiedene Akteure am Theater interessiert,
seinerseits interessiert. Das heißt, er ist
am Interesse interessiert und er ist an der Differenz
von Interessen interessiert. Und damit ist er in einer
Metaposition, die wahrhaftig keine glückliche
ist. Sie würden sich bestimmt oft lieber auf
ein eindeutiges, direktes, klares Interesse an etwas
Bestimmtem, auf ein Stück oder ein bestimmtes
Publikum konzentrieren und nicht auf das Interesse
am Interesse. Der Dramaturg ist also in dieser mal
glücklichen, mal unglücklichen Lage, sich
genau überlegen zu müssen, wann er sein
Wissen um die Differenz der Interessen in die Arbeit
an einer Inszenierung so einspielt, dass dieser Arbeit
an der Inszenierung eher weitergeholfen als dass sie
gebremst wird, wobei ich weiß, dass auch das
Bremsen zum Weiterhelfen gehört.
3. Ich glaube, dass das Thema „Radikal Sozial“
ziemlich nah an dem ist, was auch mich interessiert,
nämlich: Wie sehen soziale Beziehungen aus? Wenn
man über soziale Beziehungen ganz schlicht zwei
Dinge sagen muss, dann ist das erstens: Soziale Beziehungen
betreffen immer unabhängige Lebewesen und zweitens:
Das Soziale an jeder Beziehung hat etwas damit zu
tun, dass diese unabhängigen Lebewesen in eine
Beziehung der Abhängigkeit gebracht werden. „Radikal
Sozial“ bzw. besser gesagt das Soziale betrifft
jede Form der Abhängigkeit zwischen unabhängigen
Lebewesen – eine satte, wunderbare Paradoxie.
Das Soziale ist also eine Beziehung der Abhängigkeit
zwischen unabhängigen Lebewesen. Und Ihre Möglichkeit
als Dramaturgen ist es, Theaterarbeit als eine vorurteilsfreie
Art und Weise des Nachdenkens, aber vor allem auch
des Bearbeitens und des Vorführens dieser Abhängigkeitsbeziehung
zwischen unabhängigen Lebewesen zu nutzen.
4. In einer Szene in „Clockwork Orange“,
in der Inszenierung von Frank Castorf aus dem Jahr
1993 an der Volksbühne Berlin, hat der Schauspieler
Herbert Fritsch eine besonders gewalttätige Situation
zu spielen. Er tritt vorne an die Bühne und im
Moment des Exekutierens eines Streits, eines gestischen
Streits mit seinem Partner auf der Bühne, wendet
er sich an das Publikum mit derselben Geste der Drohung,
die er eben noch gegenüber seinem Schauspielerkollegen
an den Tag gelegt hat. Diese Geste scheint er endlos
auszuhalten. Wahrscheinlich waren es tatsächlich
nur drei Sekunden, aber es schien mir eine sehr lange
Zeit, in der er diese Geste der Bedrohung so hielt,
dass ich den Eindruck hatte, dass er jetzt das Publikum
selbst bedroht und das Publikum in der Beobachtung
des Bedrohtseins erstarrt. In diesem Moment kann man
gar nicht anders reagieren als das Nichtaushalten
der Frage „Was passiert als nächstes? Wird
zugeschlagen oder wird nicht zugeschlagen?“
selbst zu erleben und sich 'normales’
Theater zu wünschen, in dem man die vierte Wand
zwischen Bühne und Publikum dazu nutzen kann,
sich lieber anzugucken, was sich zwischen den Schauspielern
abspielt, um nicht selbst eine Beziehung zwischen
Publikum und Schauspielern riskieren zu müssen.
Der Dramaturg ist an dieser Stelle jemand, der darauf
hinarbeiten muss, diese schmerzhaften Beobachtungen
einerseits zuzulassen und andererseits sofort zu rahmen.
Sie sind im Theater, Sie machen keine therapeutische
Arbeit, Sie machen keine revolutionäre Arbeit,
sondern Sie machen Theater, das heißt, Sie müssen
für das, was sie vorzuführen haben, einen
Rahmen finden, der das, was Sie vorführen wollen,
auch vorzuführen erlaubt. Eine extrem schwere
Arbeit, bei der Sie viel besser wissen als ich, wie
das möglich ist.
5. Wenn Sie das radikal-Soziale an egal welchen Sachverhalten
auf der Bühne vorführen wollen, dann müssen
Sie genau diesen Moment erwischen, in dem Schauspieler
untereinander oder das Publikum versus die Schauspieler,
manchmal auch Regisseure und Schauspieler, es nicht
aushalten, eine offene Beziehung offen zu lassen,
es nicht aushalten, unabhängige Lebewesen zu
sein, sondern in die Geste verfallen, sich wieder
einander zuzuwenden und eine Beziehung aufzumachen.
Wie nun ist Ihnen dies möglich? Es ist Ihnen
nur möglich, weil sie es im Theater mit einer
Gattung der Kunst zu tun haben. Theater ist Kunst,
nicht Sozialarbeit, nicht Politik und kein wirtschaftliches
Unternehmen. Theater ist Kunst und auch nicht Religion.
Sie müssen durch das, was Sie vorführen
oder was Sie erlebbar machen, nicht bewirken, dass
an irgendetwas geglaubt wird, z.B. an das mögliche
Glück eines Menschen, woran vorher nicht geglaubt
wurde. Kunst heißt – jetzt bringe ich
eine soziologische These ins Spiel –, dass sich
das Theater primär an die Wahrnehmungsfähigkeit
von uns Individuen richtet. Es gibt eine große
Adresse für das, was Theater als Kunst veranstaltet,
und das ist die Adresse des Sehen-, des Hören-,
des Riechen-, des Spüren-, des Fühlenkönnens,
das wir Menschen als Wahrnehmungsfähigkeit, sei
es als Publikum wie auch als Schauspieler, Regisseur
oder Dramaturg, mit in eine Theatersituation hineinbringen.
Kunst ist das einzige System in der modernen Gesellschaft,
das die Aufgabe hat, Wahrnehmung als Wahrnehmung zu
adressieren. Also jemanden zu nehmen, vor ein Bild
zu stellen, vor eine Theateraufführung zu setzen,
vor ein Musikstück zu setzen, welches Kunstwerk
auch immer, und zunächst einmal die eine und
einzige Anweisung in die Welt zu setzen: „Jetzt
nehmt ihr wahr, jetzt hört ihr etwas, jetzt seht
ihr etwas, jetzt riecht ihr etwas, jetzt spürt
ihr etwas usw.“ Das gilt natürlich für
alle sozialen Systeme, selbst für die Wirtschaft,
die Politik, die Wissenschaft oder die Religion: Sie
alle richten sich in entscheidenden Punkten an die
Wahrnehmungsfähigkeit der beteiligten Individuen,
so etwa, wenn sie auf Bedürfnisse Bezug nehmen
(die Wirtschaft), auf Gewalt (die Politik), auf Empirie
(die Wissenschaft) oder, ein Ausnahmefall, auf die
Unmöglichkeit der Wahrnehmung (die Religion).
Erst die zweite Anregung macht daher die Kunst zur
Kunst. Diese Anregung besteht darin, die Wahrnehmung
als Wahrnehmung, das heißt als durch Kommunikation
konditionierte Eigenleistung wahrzunehmen: „Nehmt
euch wahr als Wahrnehmende.“ Sie kommen um die
Kunst als Kunst nur dann nicht herum, wenn sie sich
als Wahrnehmende beim Wahrnehmen von Kunstwerken,
von Kunstprozessen wahrnehmen, so dass die erste und
wichtigste und vielleicht auch einzige Aufgabe der
Kunst darin besteht, genau diese Wahrnehmungsfähigkeit
zu adressieren und uns darin anzuhalten, unsere Handlung
zur Geste still zu stellen. Die Kunst ist das einzige
System der modernen Gesellschaft, das in der Lage
ist, der Formierung von Wahrnehmung durch die anderen
Systeme kritisch nachzugehen. Es geht ihr daher auch
nicht um den Genuss des Wahrgenommenen, sondern es
geht ihr um die Einsicht in den Prozess der Wahrnehmung
und alternativ um das Staunen angesichts der Vielfalt
möglicher Wahrnehmungen von Form und Farbe, Klang
und Geste, Dauer und Ereignis, Spannung und Auflösung
– eine Art dauerndes Experiment zur Selbstbeobachtung
des Menschen.
6. Das Theater ist eine spezifische Kunst. Es arbeitet
auf eine spezifische Weise, nämlich als Arbeit
am Knoten, als Arbeit am Schnüren und am Auflösen
eines Knotens. Sie sind in der wunderbaren Lage, da
Sie es immer mit sozialen Prozessen, die die Dauer
eines Stückes in Anspruch nehmen, zu tun haben,
vorzuführen, wie man sich in welchen Schritten
auf welche Dynamiken von Abhängigkeiten einlässt
und wie alle beteiligten Figuren, während sie
sich in diese Abhängigkeit verstricken, daran
arbeiten, in dieser Abhängigkeit ihre eigene
Unabhängigkeit wiederzugewinnen und wie diese
Arbeit an der eigenen Unabhängigkeit neue Abhängigkeiten
strukturiert. Sie sind im Theater in der einzigartigen
Lage - das kann keine andere Kunst - die Prozesshaftigkeit
des Schnürens und Wiederauflösens von Knoten
sichtbar zu machen.
Während Sie als Dramaturg darauf achten, dass
dieser Knoten geschnürt und wieder gelöst
wird, können Sie Beliebiges zulassen. Hier geht
es immer um die Differenz zwischen Konzentration auf
einen bestimmten Punkt einerseits und Zulassen des
breiten Einfallsreichtums von Schauspielern, von Regisseuren,
von Publika auf der anderen Seite. Sie können
also beliebige Bewusstseinszustände – glücklich
sein, unglücklich sein, zufrieden sein, unzufrieden
sein, rebellisch sein, konform sein – , beliebige
soziale Situationen – das sich Verlieben, das
miteinander Streiten, das sich Anherrschen, das sich
Unterwerfen, das sich Überzeugen, das sich Vergewaltigen
etc. – und beliebiges Material nehmen, sozusagen
zulassen als Gegenstand dessen, wofür sich der
Regisseur, die Schauspieler und das Publikum interessieren,
und in diesem Material dann auf das Schnüren
und Auflösen von Knoten achten. Man nennt das
in der Soziologie „Differenz von Selbstorganisation
und Mikrodiversität“. Bewusstseinszustände
und soziale Situationen dürfen mikrodivers sein,
d.h. es kann sich alles Mögliche abspielen. Sie
achten darauf, dass in dieser Mikrodiversität,
im diversen Feld dessen, was sich sozial alles abspielt,
sich selbst organisierende Strukturen der Abhängigkeit,
die ihre eigene Unabhängigkeit wollen, Strukturen
der Unabhängigkeit, die sich selbst nicht aushalten,
auftauchen und wieder verschwinden im Verhältnis
von Mikrodiversität und Selbstorganisation.
7. Die zentrale Figur des Theaters ist der Schauspieler.
Das manchmal etwas modisch daherkommende Interesse
am 'Körper’ des Schauspielers in
der gegenwärtigen Theaterwissenschaft und weit
darüber hinaus hat gute Gründe. Wir haben
nichts anderes als die Beobachtung der Körperlichkeit
des Schauspielers, die Beobachtung der Art und Weise,
wie der Schauspieler mit seiner eigenen Körperlichkeit
umgeht und die Beobachtung unseres Unbehagens und
Behagens an unserer Beobachtung der Art und Weise,
wie der Schauspieler mit seinem Körper umgeht.
Der Körper ist das Medium der Wahrnehmung von
Wahrnehmung im Spiegel und Kontext sozialer Situationen
der Abhängigkeit zwischen unabhängigen Lebewesen.
Wie sieht ein Mensch mit seinem Körper aus, wenn
er in verschiedensten Situationen steckt, und wie
kann ich dieses Aussehen des Menschen – das
sich Bekleiden, das sich Verhalten, das sich Zuwenden,
das sich Abwenden – dazu benutzen, vorzuführen,
in welchen Dilemmata erfreulicher und unerfreulicher
Art und Weise er gerade steckt? Der Schauspieler ist
derjenige, der um jeden Preis verrückt gemacht
werden muss, wie Antonin Artaud gesagt hat. Verrückt
gemacht von der Beobachtung des Publikums, von der
Arbeit des Dramaturgen und von der Inszenierungspraxis
des Regisseurs. Er muss verrückt gemacht werden,
um genau dieses vorzuführen, worum es dem Theater
gehen muss: das Suchen nach Abhängigkeiten zwischen
unabhängigen Lebewesen. Der Schauspieler ist
eine Art Weberschiffchen, der an seinem eigenen Körper
vorführen muss, wie er zwischen Stück und
Autor, zwischen Regisseur und Inszenierung, zwischen
Publikum und Milieu hin- und herflitzt und nichts
anderes als seine eigene Anwesenheit und die Anwesenheit
seiner Partnerschauspieler hat und nutzen kann, um
vorzuführen, worum es geht: Eine Institution,
ein Zwang, ein Glaube, eine Hoffnung, eine Befürchtung,
eine Erwartung – etwas, das man nicht sehen
kann, das aber trotzdem oder gerade deswegen auf außerordentlich
wirkungsvolle Art und Weise strukturiert, was man
sieht.
8. Ich nenne all das, wozu ich Sie einladen möchte
und wozu ich mich hier als Proponent inszeniere, eine
„Naturwissenschaft der Gesellschaft“.
Ich würde gerne Formen der Arbeit und des Beobachtens
von Sozialem stärken, die Form sind, die nicht
in an unseren alteuropäischen Denkfiguren von
Geist versus Geld und Kultur versus Natur und sonstigen
humanistischen Dilemmata orientiert sind, sondern
an gleichzeitig aktuellen wissenschaftlichen Interessen
an einer Evolutionstheorie des Menschen und an einer
Kognitionstheorie von Wahrnehmung. (siehe „Kunst,
Theater und Gesellschaft“, in: dramaturgie 2/05)
9. Meine Ausführungen lassen sich zu der Behauptung
zusammenfassen, dass der Dramaturg zu verstehen ist
als ein Sachwalter oder vielleicht auch Treuhänder
des einzigen Eigenwertes des Theaters, nämlich
der Körperlichkeit des Schauspielers, verstanden
als die Adresse der Beobachtung von Knoten des Sozialen.
Walter Benjamin hat die berühmte Figur des Angelus
Novus geschaffen, der Engel, der mit dem Rücken
in die Zukunft fliegend auf die Trümmer der Geschichte
schaut. Der sind Sie natürlich nicht, keine Bange,
aber etwas ähnliches sind Sie, auch ein Engel,
der mit dem Rücken in die Zukunft fliegt. Was
Sie vor sich, also hinter sich sehen, ist ein Stück,
eine Regie, ein Schauspiel, das Theater insgesamt
als Beleg für eine hochprekäre, immer riskante
und immer wieder neu zu findende, immer wieder neu
vorzuführende Geschichte der im Menschen verkörperten
Intelligenz des Sozialen. Das ist Ihr Material, das
ist das, was Sie sehen und das ist das, was Ihnen
anvertraut ist. Aus dem verschwindenden Material der
Ereignisse der Gesellschaft knüpfen Sie Ihre
Knoten, die, kaum geknüpft, ihrerseits verschwinden
und neuen Ereignissen, neuen Knoten Platz machen.
Vielen Dank.