Was Tun. Politisches Handeln jetzt

05.Jan.2016
***** Leider ist es nicht mehr möglich, sich für die Jubiläumskonferenz der dg anzumelden! *****

Die Dramaturgische Gesellschaft feiert ihr 60-jähriges Jubiläum mit einer Konferenz in Berlin in Kooperation mit dem Deutschen Theater und der Heinrich Böll Stiftung. Vom 28.1. bis zum 31.1.2016 werden wir uns mit der Zukunft und Vergangenheit von Dramaturgie im Spannungsfeld von Kunst, Politik und Gesellschaft beschäftigen.

Das Programm finden Sie als Download auf unserer Seite.

Politik machen heißt, den Gang der Dinge nicht einfach hinzunehmen, sondern die Welt als eine veränderbare zu begreifen. Hier trifft sich Politik mit Theater. Unsere Konferenz widmet sich daher der Frage, wie sich die Spielräume für politisches Handeln in unserer als „postpolitisch“ bezeichneten Gegenwart verändern und wie Künstler*innen darauf reagieren.

Zum Auftakt der Konferenz treffen sich am 28. Januar im Bundestag Dramaturg*innen und Bundestagsabgeordnete, um sich über die Bedingungen politischen Handelns auszutauschen.

Am 29. Januar untersuchen wir im Deutschen Theater und in der Heinrich-Böll-Stiftung die Herausforderungen für politisches Handeln heute. Einige der zahlreichen Referent*innen aus Wissenschaft, Politik und Kunst sind Ingolfur Blühdorn, Nikita Dhawan, Reinhold Leinfelder, Helena Waldmann, Klaus Zehelein, Benedikt von Peter und Lukas Bärfuss.

Am 30. Januar. geht es konkret um das politische Theater. Die Teilnehmer*innen werden von den Künstler*innen zum politischen Handeln in einem künstlerischen Kontext angeregt. Gäste: u.a. Florian Malzacher, Yael Ronen, Milo Rau, Daniel Wetzel (Rimini Protokoll).
Die aktuellen Herausforderungen angesichts der hohen Zahl in Deutschland Schutz suchender Menschen stehen zum Abschluss der Konferenz im Fokus. Anhand von Best-Practice-Beispielen und Erfahrungsberichten werden konkrete künstlerische Ansätze vorgestellt. Gäste: u.a. Björn Bicker, Hajusom und Esra Küçük.

Die Jahreskonferenz 2016 der Dramaturgischen Gesellschaft wird durchgeführt in Kooperation mit dem Deutschen Theater und der Heinrich Böll-Stiftung und mit finanzieller Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Deutschen Bühnenvereins und des Landesverbands Berlin des Bühnenvereins. Die Schirmherrin ist Frau Kulturstaatsministerin Monika Grütters