Konferenz
Jan 14 2010
Think Tank - Denkfabrik
Eine Denkfabrik (nach engl. think tank) ist ein nicht gewinnorientiertes Forschungsinstitut oder eine informelle Gruppe von Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlern, (ehemaligen) Politikern, oder Unternehmern, die gemeinsam politische, soziale und wirtschaftliche Konzepte oder Strategien entwickeln und entsprechende öffentliche Debatten fördern (= wissenschaftliche Politikberatung). - Zur Vorbereitung auf die diesjährige Konferenz baten wir unsere Referenten um eine "kleine" Denkfabrik. Die Texte können hier kostenlos heruntergeladen werden. Alle Rechte natürlich bei den Autoren.
Stephan Günzel - Headline
„Unter den Paradigmenwechseln, welche insbesondere die Kulturwissenschaften seit den 1990er Jahren im hohen Maße verändert haben, ist einer der prominentesten der spatial turn.“
Urs Troller - Der antinaturalistische Kasten
„[Bei] der Untersuchung über das Verhältnis von Raum und Zeit auf der Bühne bin ich über die Gegebenheit des Guckkastens eigentlich bis heute nicht hinausgekommen.“
Gesa Mueller von der Haegen - Szenografie und Stadtraum
„Wenn Stadtraum als ein dynamisches Gefüge aus stabilen und labilen Komponenten wahrgenommen und Stadt als Erzähl- und Handlungsraum wirken, gibt es viel Stoff, um neue Möglichkeiten für Theaterarbeit auszuloten.“
Thomas Goerge - Caprificus
„Ich bin kein Prophet und kein Prophetenjünger, sondern ein Geißhirt bin ich und schlitze Maulbeerfeigen.“
Joachim Krausse - Mechanischer Affe und Quantum Machine
„Bau- und Bühnenlaboratorium – vom Bauhaus zum Black Mountain College.“
Muriel Gerstner - Expedition Dunkel lockende Welt
„Vorarbeit zum Bühnenbild von "Dunkel lockende Welt" von Händl Klaus.“
Urs Troller - Welche Bedeutung hat der Guckkasten für das Theaterspielen, da er immer noch da ist?
"Liest man Manifeste der Avantgarde-Bewegungen im 20. Jahrhundert, die sich auf das Theater beziehen, dann fällt auf, sie richten sich nicht primär gegen das sogenannte Guckkastentheater als architektonische Form."
