Kleist-Förderpreis für junge Dramatik
Apr 20 2011
Ausschreibung 2012
Die Kleist-Stadt Frankfurt (Oder), die Ruhrfestspiele Recklinghausen und das Kleist Forum Frankfurt (Oder) vergeben in Zusammenarbeit mit der Dramaturgischen Gesellschaft im Jahr 2012 zum 17. Mal den Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker.
Bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses nicht älter als 35 Jahre sind, mit deutschsprachigen Theatertexten, die zur Uraufführung noch frei stehen. Sollte nach der Einsendung des Manuskripts eine Uraufführung mit einem Theater verabredet werden, sind die Autorinnen und Autoren bzw. die Verlage gebeten, sich mit dem Kleist Forum in Verbindung zu setzen.
Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und mit einer Uraufführung verbunden, die im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2012 stattfinden wird.
Die Stückmanuskripte sind in zweifacher Ausfertigung und unter Angabe von Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie dem Geburtsdatum zu senden an: Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt(Oder), Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker 2011, Platz der Einheit 1, 15230 Frankfurt (Oder). Außerdem sind alle Stücke zusätzlich als PDF-Dateien an das Kleist Forum (p.paschinger@muv-ffo.de) zu senden. Einsendeschluss ist der 31. August 2011
Der Preis wird im Oktober 2012 anlässlich der Kleist-Festtage in Frankfurt (Oder) vergeben.
Jan 31 2011
"Der große Marsch" / Kleist-Förderpreis 2011 geht an Wolfram Lotz
Der Preisträger des Kleist-Förderpreises für junge Dramatiker 2011 heißt Wolfram Lotz und wurde für sein Stück „Der große Marsch“ ausgezeichnet. Die Dramaturgische Gesellschaft vergibt den Preis in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt / Oder, dem Kleist-Forum Frankfurt / Oder und den Ruhrfestspielen Recklinghausen. Der diesjährigen Jury gehörten Peter Spuhler und Christian Holtzhauer für die dg an.
Der 1981 in Hamburg geborene Wolfram Lotz wuchs im Schwarzwald auf und studierte Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft in Konstanz. Seit 2007 studiert er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Er war Mitbegründer und -herausgeber der Literaturzeitschrift Minima und ist seit 2010 Redakteur von EDIT. Lotz verfasste Drehbücher, Essays, Erzählungen, Gedichte, Blog-Beiträge und das Hörspiel „In Ewigkeit Ameisen“. 2005 erhielt er den Literaturpreis der Stadt Steyr und 2009 das Stadtschreiber-Stipendium Rottweil. Mit „Der große Marsch“ wurde er zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens 2010 eingeladen. Wolfram Lotz erhielt hierfür einen Werkauftrag. Am Deutschen Nationaltheater Weimar feiert das so entstandene Stück „Einige Nachrichten an das All“ am 24. Februar 2011 Uraufführung. Wolfram Lotz lebt in Leipzig.
Über das Stück
Was für ein Theater! Gleich eine ganze Theaterrevue! Oder doch eher eine Show über Theater? Auf jeden Fall mischen sich in Wolfgang Lotz’ „Der große Marsch“ illustre Gäste und brisante Themen in einer bissig-bunten Abrechnung mit dem deutschen Gegenwartstheater. Josef Ackermann, Hamlet, Arbeitgeberpräsident Hundt, Prometheus, die RAF und viele Weitere, sogar der Autor selbst mitsamt seiner Mutter, stellen sich in einer eigenwilligen wie wortgewaltigen Collage der Herausforderung, das Theater neu zu erfinden.
„Der große Marsch“ ist eine Reise durch alle Klischees der Kapitalismuskritik, die Station macht am jahrzehntelang zementierten Status Quo der Theater in Deutschland. Was daraus folgt? Ein unbefangener Blick auf neue, radikale, fantasievolle Horizonte und der unbedingte Ansatz, damit neues Terrain zu erobern. Gleichzeitig schwingt durch den Text der Geist des verbalen Unfugs, wie er kreativer und schöner nicht sein kann. Eine Herausforderung für jeden Regisseur und jedes Schauspielerteam!
Eine Produktion des Saarländischen Staatstheaters Saarbrücken
Inszenierung: Christoph Diem
Bühnenbild und Kostüme: Florian Barth
Musik: Alexandra Holtsch
Das Saarländische Staatstheater Saarbrücken wird das Stück inszenieren und am 20. Mai 2011 bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen zur Uraufführung bringen.
In Frankfurt (Oder) wird „Der große Marsch“ am Eröffnungsabend der Kleist-Festtage zu sehen sein. Das jährlich wiederkehrende Festival zu Ehren des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters Heinrich von Kleist beginnt in diesem Jahr am 18. Oktober und hat seinen Abschluss am 30. Oktober.
Mai 28 2010
Ausschreibung 2011
Die Kleist-Stadt Frankfurt (Oder), die Ruhrfestspiele Recklinghausen und das Kleist Forum Frankfurt (Oder) vergeben in Zusammenarbeit mit der Dramaturgischen Gesellschaft im Jahr 2011 zum 16. Mal den Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker.
Bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die zum Zeitpunkt des Einsendeschlusses nicht älter als 35 Jahre sind, mit deutschsprachigen Theatertexten, die zur Uraufführung noch frei stehen. Sollte nach der Einsendung des Manuskripts eine Uraufführung mit einem Theater verabredet werden, sind die Autorinnen und Autoren bzw. die Verlage gebeten, sich mit dem Kleist Forum in Verbindung zu setzen.
Der Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und mit einer Uraufführung verbunden, die im Rahmen der Ruhrfestspiele Recklinghausen 2011 stattfinden wird.
Die Stückmanuskripte sind in zweifacher Ausfertigung und unter Angabe von Name, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie dem Geburtsdatum zu senden an: Messe und Veranstaltungs GmbH Frankfurt(Oder), Kleist-Förderpreis für junge Dramatiker 2011, Platz der Einheit 1, 15230 Frankfurt (Oder). Außerdem sind alle Stücke zusätzlich als PDF-Dateien an das Kleist Forum (s.neupert@muv-ffo.de) zu senden. Einsendeschluss ist der 31. August 2010
Der Preis wird im Oktober 2011 anlässlich der Kleist-Festtage in Frankfurt (Oder) vergeben.
Jan 14 2010
Preis
Der Kleist-Förderpreis für junge Dramatik ist fester Bestandteil der Kleist-Festtage, die jährlich im Oktober zu Ehren des in Frankfurt (Oder) geborenen Dichters und Dramatikers Heinrich von Kleist stattfinden. Die Bewerber um den Preis sind allesamt Autorinnen und Autoren, die bei Einsendungsschluss nicht älter als 35 Jahre sind.
Der mit 7500 Euro dotierte und einer Uraufführungsgarantie verbundene Preis wird von der Stadt Frankfurt (Oder) gemeinsam mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, der Dramaturgischen Gesellschaft und der Frankfurter Messe- und Veranstaltungsgesellschaft vergeben.
Der Jury gehören von Seiten der Dramaturgischen Gesellschaft der Vorsitzende Peter Spuhler und Christian Holtzhauer an.
Jan 13 2010
Preisträger 2010

Oliver Kluck (Quelle: Verlag Autoren Agentur)
Oliver Kluck für "Warteraum Zukunft"
Geboren 1980 in Bergen auf Rügen. Studium der Dramaturgie, Prosa und Essayistik. 2007 entstand sein erstes Theaterstück ("Mut macht Mut"), sowie die Erzählsammlung "Ein Himmel voller Bratschen", 2008 das Drehbuch "Ukrainische Verhältnisse". Aus einer Arbeit an einem Essay über die Generation Meese, erwuchs ein Text zum Prinzip dieser Generation, für den Oliver Kluck im Mai 2009 mit dem Förderpreis für neue Dramatik des Berliner Stückemarktes ausgezeichnet wurde ("Das Prinzip Meese", UA: Maxim Gorki Theater Berlin 2010). 2009 erlebte "Zum Parteitag Bananen" an den Städtischen Theater Chemnitz seine Uraufführung. Oliver Kluck lebt in Berlin.
Kluck zeige mit seinem Stück "Warteraum Zukunft" eine frische und unkonventionelle Herangehensweise an Lebensentscheidungen, begründete die Jury. Das Schauspielhaus Hamburg wird das Stück inszenieren und am 18. Mai bei den Ruhrfestspielen uraufführen. Ein Gastspiel werde zudem am 5. Oktober zur Eröffnung der Kleist-Festtage 2010 in Frankfurt gezeigt.
